Honig ist eingefangener Sonnenschein 


Was ist Honig?

 

Honig ist ein Produkt aus Nektar, Honigtau oder aus beiden gemischt, vermengt mit körpereigenen Stoffen der Bienen, das nach Entzug von Wasser und den Umtragen in ihren Waben entsteht.
Farbe und Konsistenz hängen von der jeweiligen Pflanzenart und der Reife des Honigs ab. Ob der Honig schnell oder langsam kristallisiert, bestimmen die zwei Hauptzuckerarten im Honig, nämlich Frucht- und Traubenzucker.Überwiegt der Traubenzuckeranteil, wie z.B. im Rapshonig, wird der Honig rasch fest.Überwiegt der Fruchtzuckeranteil, wie beim Akazienhonig, kann der Honig bis zu einem Jahr lang flüssig bleiben.

Was ist Nektar?   
Es handelt sich hier um pflanzlichen Drüsensaft, welchen die Bienen durch ihren Süßstoff anlocken.Auch durch die duftenden Blüten werden die Bienen eingeladen und beim Nektarsammeln ihr Haarkleid mit Pollen angereichert, wobei es beim nächsten Blütenbesuch zur Bestäubung kommt.

Die Nektarabsonderung hängt von der Pflanzenart, den Bodenverhältnissen, vom Grundwasserspiegel, von den klimatischen Verhältnissen und der Tageszeit ab. Zur besten Nektarabsonderung kommt es bei einer hohen Temperatur und Luftfeuchtigkeit.

 

Was ist Honigtau?   

Honigtau entsteht durch die Absonderung eines süßen Pflanzensaftes von Blattläusen, Rindeläusen, Schildläusen und Blattflöhen, die in einer Symbiose mit dem Baum leben.Die Tiere entziehen ihm dehnsogenannten Siebrörensaft, entnehmen die für sie wichtigen Aminosäuren und geben überschüssige Bestandteile, hauptsächlich Kohlenhydrate, ab. Die Bedeutensteen Bäume, auf denen man Honigtauspender findet, sind Fichten, Tannen, Lärchen, Föhren, Ahorn, Eichen und Linden.

Große Honigtauabsonderungen finden in den Monaten Juni, Juli und August statt.

 

Die Honigbildung

 

Physikalische Eigenschaften


Wassergehalt: Blütenhonige können einen Wassergehalt von 14 - 21 % aufweisen, Waldhonige liegen bei 14 - 18 %

Elektrische Leitfähigkeit :Blütenhonig von 100-500 µs/cm, Waldhonig ab 800 µs/cm, von 500 - 800 µs / cm Blüten- mit Waldhonig

 

Chemische Zusammensetzung

Wasser 14 - 18%, Fruchtzucker ( Fructose) ca. 38 %, Traubenzucker ( Glucose) ca. 32 %, Malzzucker ( Maltose) ca. 7%, Rohrzucker ( Sacharose) ca. 1 - 2%, Mehrfachzucker ca. 1 -2%, Mineralstoffe und Spurenelemente ca. 0,2 %, Säuren 0,3 %, Aromastoffe, Vitamine ( je nach Pollenanteil), Aminosäuren, Inhibine, Hormone.

 

Honig und die Zähne
Honig ist eine Süßigkeit, die den Zähnen nicht schadet. Im Gegenteil, etwas Honig in lauwarmem Wasser aufgelöst als Mundwasser benutzt, ist ein natürliches Reinigungsmittel, da Naturhonig bakterienhemmend wirkt.

                 

Waldhonig                        Blütenhonig           Refraktormeter zur Messung des Wassergehaltes im Honig


Imker sind Naturschützer     Imkerei  Straubinger


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