Met ( Honigwein)

 

Met ein Getränk das schon die alten Germanen zu schätzen wussten.

 

  •  Met ist süß
  • schmeckt nach Honig
  • ist alkoholreich
  • ist ein Imkerprodukt
 
   

Getrunken wird er sowohl heiß als auch kalt.

   

 

 

 

Met ist nicht nur ein sehr exklusives, sondern auch ein sehr hochwertiges Produkt.
Met besteht aus Blüten oder Waldhonig, Wasser und Hefe, nach einer guten Reifezeit ist er nur zu empfehlen.


Es gibt 3 verschiedene Sorten von Met:

1. Trocken

2. Lieblich

3. Mit Gewürzen verfeinert


Die Geschichte des Honigweines

 

Die Geschichte des Honigweines ist eng mit der Geschichte des Honigs, die bis in die Steinzeit reicht, verbunden. Höhlenzeichnungen wie jene in der Cueva de la Arana bei Valencia in Spanien, welche auf 16.000 Jahre geschätzt wird, geben darüber lebhaften Aufschluss.

Bei welchen Kulturvölkern auch immer, Honig stelle immer etwas Kostbares dar und mit ihm auch der Met. Es kann nur Zufall gewesen sein, das Honig mit Wasser verdünnt wurde, und zu gären begann und ein berauschendes Getränk ergab.

In den Harems der Araber galt eine Mischung aus Met und Kokosmilch in Verbindung mit Fisch als potenzfördernd.

Inder nennen ihren Met "Madhu", der von allen Getränken ganz besonders geschätzt und nur Ehrengästen serviert wird.

Met ist aber besonders mit den Römer- und Germanentum verbunden worden, seine Image als Kraft-, Mut- und Gesundheitsgetränk hat er auch bis heute nicht verloren. Die Gallier und Germanen vergoren ihren Met nicht nur mit Wasser allein, sondern mischten auch Gersten- und Hopfen bei. Der Name Met für Honigwein geht wohl auf das indogermanische "medhu" zurück. Demnach waren Honig und Honigwein den Germanen wie den Kehlten und Slawen schon in ihrer Uhrheimat bekannt.

In unseren Breiten entwickelten sich ca. 1000 n. Chr. bedeutende Lebzeltreihen wie die bei den Nürnbergern, Straubing, Braunschweig etc, in denen auch Met erzeugt wurde. Eine eigene Behörde überwachte Erzeugung und Qualität des Lebkuchens wie des Honigweins.

In "Meyers Konversationslexikon" aus dem Jahre 1890- also vor 100 Jahren - steht unter Met (Honigwein) folgendes:

"Geistiges Getränk, welches aus Honig, Wasser und Gewürzen bereitet wird, etwa 17 Proz. Alkohol, Zucker, Mannit, organische Säuren etc. Enthält und besonders in England, den ostflämischen Ländern sowie in einigen honigreichen Gegenden Deutschlands, indes nicht mehr so allgemein wie früher getrunken wird. Zur Herstellung von Met löst man Honig in Wasser, kocht auf, schäumt ab, setzt Hopfen unter Umständen auch Obstsaft, Kardamin, Galgantwurzel, Koriander und Muskatnuss zu und kocht noch einmal auf. Die Flüssigkeit wird dann auf ein Fass gerbracht, nach dem Abkühlen mit Hefe angestellt und nach vollendeter Gärung auf ein anderes zu verspundendes Fass gebracht, in welchem der Met mehrere Monate lang liegen bleibt, worauf er auf Flaschen gezogen wird. Guter Met wird bei langen Lagern dem Madeira ähnlich.

Met war schon den Griechen und Römern bekannt und bildete nach Pytheas im 4. Jahrhundert vor Christus das gewöhnliche Getränk der nordischen Bevölkerung. Auch im 8. Jahrhundert nach Christus war Met in den Ostseeländern Nationalgetränk und wird dort noch heute getrunken. In Nordasien, Südafrika, Äthiopien und auf Madagaskar wird Honig ebenfalls zur Bereitung eines berauschenden Getränkes benutzt."


Die drei verschiedenen Metettikette

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