Die Heilkraft von Bienenprodukten

 

Die Heilkraft von Bienenhonig

Wie kann man Bienenhonige unterscheiden?

Schon allein durch das Aussehen ist es möglich, festzustellen, ob es sich um einen Blüten- oder Honigtauhonig handelt. Jeder Honig hat nicht nur seinen charakteristischen Geschmack - vom neutralen Akazienhonig über hocharomatischen Lindenblütenhonig bis zum bitter schmeckenden Edelkastanienhonig -, jeder Honig hat auch seine spezifische Wirkung auf den menschlichen Organismus, die er durch die jeweilige Pflanze, von der er stammt, verliehen bekommt. Die Bienen tragen Nektar verschiedenster Pflanzen ein, der zu Blütenhonig verarbeitet wird. Gibt es Massentrachten, wird man den Honig in Sorten unterteilen, wenn er alle Sortenanforderungen erfüllt. Ist kein überwiegender Teil einer Pflanzenart zuzuordnen, bezeichnet man den Honig als Blütenhonig. Blüten- mit Waldhonig oder umgekehrt nennt man Honige, die bei einer elektrischen Leitfähigkeit zwischen 500 und 800 Mikrosiemens liegen. Als Waldhonig wird Honig verkauft, wenn er über 800 ms aufweist.

 

Welche Honigsorten gibt es in Bayern, und welche Heilwerte besitzen sie?

Obstblütenhonig ist zartgelb bis goldgelb und hat ein sehr angenehmes Aroma. Meist findet sich auch viel Löwenzahn darin, der zur gleichen Zeit blüht. Blütenhonige haben eine sehr positive Wirkung auf Allergiker, sie kräftigen und weisen eine schmerzlindernde Wirkung auf.

Löwenzahnhonig ist goldgelb und kristallisiert wegen seines hohen Traubenzuckergehaltes sehr schnell. Ihm wird eine blutreinigende Wirkung nachgesagt, weiteres findet er bei Leber-, Nieren- und Gallenleiden Verwendung.

Rapshonig ist von heller Farbe und kristallisiert innerhalb einer Woche. Nach seiner Kristallisation kann er beinahe weiß und cremig in der Konsistenz sein. Rapshonig wird eine beruhigende und entspannende Wirkung nachgesagt.

Akazienhonig zeichnet sich dadurch aus, dass er durch seinen hohen Fruchtzuckeranteil bis zu einem Jahr flüssig bleibt. Er hat in reiner Form eine durchsichtige, ganz blasgelbe Farbe und erhält durch das enthaltene Akazin seinen typischen Geruch und Geschmack. Er soll sich positiv auf Husten und Erkältungskrankheiten auswirken. Außerdem besitzt er blutreinigende Eigenschaften. Akazienhonig lässt sich infolge seines neutralen Geschmackes sehr gut in Getränken, Joghurts und Müslis sowie zum Backen verwenden.

Lindenblütenhonig weist eine grünliche Farbe auf und bleibt relativ lange flüssig. Mit etwas Glück gibt es auch Honigtau auf der Linde, und der Honig wird sehr dunkel. Lindenblütenhonig in reiner Form ist sehr aromatisch und pikant im Geschmack. Er wirkt antiseptisch, nervenberuhigend und wird auch bei fiebrigen Erkrankungen, Nervosität und Schlaflosigkeit eingesetzt.

Waldhonig hat eine dunkelbraun-schwarze Farbe und kann je nach Sorte relativ lange flüssig bleiben. Reiner Tannenhonig bleibt bis zu einem Jahr flüssig und hat eine sehr dunkle, grünschimmernde Farbe. Waldhonig kann bei Atemwegserkrankungen erfolgreich eingesetzt werden.

Edelkastanienhonig hat in reiner Form ein bernsteinfarbenes Aussehen und schmeckt sehr bitter. Glücklicherweise werden aber zur gleichen Zeit Nektar von anderen Pflanzen ( Linde) und meist auch Honigtau ( Blatthonig) dazugetragen, wodurch sich der Honig sowohl in der Farbe als auch Geschmack verändert. Er schmeckt dann milder und wird von den Kunden besser angenommen. Kastanienhonig wirkt blutreinigend, hemmt die Neigung zu Thrombosen und hilft bei Erschöpfung und Appetitlosigkeit.

Welche Hauptwirkungen hat der Bienenhonig?

Bedingt durch den modernen Alltagsstress, fühlen sich viele Menschen überfordert, und es kommt in der Folge zu Erschöpfungs- und Müdigkeitszuständen, die durch eine Ernärungs Umstellung sowie sowie ausgleichende sportliche Aktivitäten positiv beeinflusst werden können. Dadurch, dass die im Honig befindliche Glucose sofort ins Blut übergeht, kann die Leistung auf natürliche Weise gesteigert werden. Durch die regelmäßige Einnahme von Bienenhonig sowie Stressreduzierung wird nicht nur eine allgemeine Kräftigung, sondern auch eine Leistungssteigerung erzielt. Um wieder die volle Vitalität zu ereichen, reichen 3-4 TL Honig am Tag. Honig ist vor allem für ältere Menschen von Bedeutung. Ein "Beweis" dafür ist eine Untersuchung, die besagt, dass sich unter den über 100jährigen Russen viele Imker befinden.
Bienenhonig wirkt sich aber auch sehr gut in der Rekonvaleszenz, nach schweren Krankheiten und Operrationen, aus, in dem er zu einer allgemeinen körperlichen Stärkung wesentlich beiträgt.

Bei regelmäßiger Einnahme von Bienenhonig wird auch das Immunsystem gestärkt Honig wird als bewährtes Hausmittel gegen verschiedene Krankheiten, die Fieber hervorrufen, eingesetzt. Er sollte auch in der Nahrung jedes Sportlers einen festen Platz einnehmen, da er die Leistung steigern hilft. Sogar Sir Edmund Hillary, der Erstbesteiger des Mount Everest ( 1953 ), der Selbst Imker war, hatte 2 kg Honig in seinem Gepäck.

Honig hat überdies auch eine beruhigende Wirkung. Angespannte, leicht nervöse Menschen sollen daher auf dieses natürliche Hausmittel zurückgreifen, um Medikamenten, die sich auf die Organe, vor allem auf die Leber, negativ auswirken können, auszuweichen. Auch Schulkinder, die vor einer Prüfung stehen, sollten zumindest einen Teelöffel Honig zu sich nehmen, dies wirkt ausgleichend und spannungslösend.

Schlafstörungen sind eine moderne Krankheit, die nicht nur bei älteren Menschen auftritt, sondern auch schon die jüngere Generation belastet. Es mag vielleicht sein, dass der Alltag wirklich so schwierig geworden ist und einem soviel abverlangt wird, dass man sich auch nach dem Schlafengehen Kopfzerbrechen macht, den Tag Revue passieren lässt und nicht abschalten kann. Zählen Sie zum Kreis jener Menschen, die eine derartige Schlafstörung plagt, dann nehmen Sie nicht einfach irgendwelche Schlaftabletten, sondern probieren Sie es doch mit einem Esslöffel Honig oder einem Glas Honigmilch, um wieder innere Ruhe einkehren zu lassen.

Honig gilt aber auch als Nahrung des Herzens. So kann er bei schweren Herzleiden gemeinsam mit hochwirksamen Medikamenten erfolgreich eingesetzt werden, ohne dass es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommt. Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Honig eine herz- und kreislaufaktive Substanz enthält, die man in keinem anderen Zucker findet und die eine Durchblutung der Herzkranzgefäße sowie Normalisierung des gesenkten Blutdruckes, der durch eine Herzinsuffizienz hervorgerufen wird, bewirkt.
Zur Verbesserung der Herzaktivität gibt es verschiedene Rezepturen:
Verschiedene Teesorten oder Pflanzenextrakte ( Weißdorn, Kamillentee, Schafgarbentee, Schlüsselblumentee, Waldmeistertee, Melissentee, Rosmarintee), die auch herz- und kreislauffördernd wirken, mit Honig mischen ( jeweils 1 EL Honig auf eine Tasse) und täglich 3 Tassen trinken.

Wir wissen alle, dass Honig bei richtiger Lagerung und guter Qualität sehr lange haltbar ist. Dies ist auf Antibiotische Substanzen zurückzuführen, die entweder pflanzlicher Art sein können ( Flavonide, Terpene, Säuren ), oder auf Inhibine, die bei der Oxydation der Glucose entstehen und das Wachstum von Bakterien unterbinden.
Außerdem sind diese Substanzen für die Bienen selbst sehr wichtig, da dadurch Krankheiten im Volk weitgehend unterbunden werden können. Im Gegensatz zu anderen Antibiotika tötet der Honig aber nicht alle Keime, vor allem nicht die nützlichen, die der Körper benötigt, um sein Immunsystem zu stärken. Zum Schutz vor Infektionen müssen Bienenprodukte vorbeugend in den Mahlzeiten eingegliedert sein. Tritt eine Grippe auf, diese schneller zu überwinden.
Zur Vorbeugung gegen Infektionskrankheiten genügen 2 bis 3 TL Honig täglich. In Verbindung mit anderen natürlichen Substanzen, wie z.B. Knoblauch, kann der Erfolg dementsprechend erhöht werden.

Arteriesklerose ist nicht ausnahmslos eine Alterskrankheit, sondern kann bereits bei Kindern in Form von Ablagerungen in den Arterien entstehen. Um eine bessere Durchblutung zu erzielen, sollte man jeden Tag mindestens 30 g Honig zu sich nehmen.

Ärzte fanden heraus, dass Honig die Verdauungstätigkeit fördert. Speziell Menschen, die, bedingt durch ihren Beruf, wenig Bewegung machen, neigen zur Darmträgheit. Ältere Menschen leiden oft an Blähungen und Verdauungsproblemen, da die Darmtätigkeit nachlässt. Hier kann Honig sehr hilfreich sein und diese Probleme aus dem Weg räumen. Manche Menschen bekommen nach der Einnahme von Honig Sodbrennen, ein typisches Zeichen dafür, dass der Magen schon vorher übersäuert war. Honig regelt die Magensäure, und die Nahrung kann problemlos verwertet werden. Zusätzlich regen die Aromastoffe im Honig die Verdauungssäfte an und fördern somit auch den Appetit. Wenn das Endprodukt Honig nicht durch menschliche Einwirkung ( Spritzmittel) negativ verändert wird, bleibt sein hoher Stellenwert in der Nahrungskette erhalten und kann auch bei Kleinkindern erfolgreich eingesetzt werden. Letztere vertragen Honig sehr gut. Er steigert den Appetit. Sehr wichtig ist der Schutz gegen verschiedene Infektionskrankheiten und Blähungen, welche Kleinkinder oft plagen, der durch Honig gewährt wird. Wussten Sie, dass Honig - im Gegensatz zu anderen Süßigkeiten - keineswegs kariesfördernd ist? Kinder mit Lernschwierigkeiten sollten nicht gleich Arzneimittel bekommen, sondern eine Honigkur versuchen ( 3 - 4 TL pro Tag genügen), um die Gehirndurchblutung zu besseren Lernerfolgen zu gelangen.

Die Leber ist das wichtigste Entgiftungsorgan in unserem Körper. Sie benötigt für ihre Arbeit genügend Glucose, um ordentlich funktionieren zu können, was durch die Einnahme von Bienenhonig gewährleistet wird. Honig kann sehr gut zur Entgiftung des Organismus nach Narkosen und zum Abbau schwerer Medikamente eingesetzt werden. Fehlernährung und Umweltgifte, die mit der Nahrung aufgenommen werden, belasten ebenso die Leber und müssen abgebaut werden, wobei Honig sehr hilfreich seinkann. Bei Gallenerkrankungen und Leberentzündungen wird Honig ebenso oft erfolgreich eingesetzt.

Während der Schwangerschaft muss der Körper einer werdenden Mutter Übermäßiges leisten. Honig hilft hier ein bisschen, ihm fehlende Energie und Vitalstoffe zuzuführen. Daher sollten während der Schwangerschaft 3-4 TL Honig täglich eingenommen werden. Auch das gefürchtete Schwangerschaftserbrechen, das Mutter und Kind sehr belastet, kann nach klinischen Erfahrungen durch Honig positiv beeinflusst werden, da Honig einer der weinigen Stoffe ist, die vertragen und nicht gleich wieder erbrochen werden.

Honig zur äußeren Anwendung

Honig trägt auch viel zur Desinfektion, aber aber auch zur Wundheilung bei. Dies war auch bereits den Menschen im Mittelalter und weit davor bekannt, die mit Honigumschlägen ihre Wunden behandelten. Durch den Honig werden eventuelle Verunreinigungen aus der Wunde herausgezogen und Bakterien sowie Vieren abgetötet. Es kommt somit zu keiner Entzündung oder Eiterung, und die Wunde kann störungsfrei heilen. Honig wird auch bei Abszessen, Verbrennungen, Furunkeln, Prellungen, Quetschungen, Muskelkrämpfen und Blutergüssen erfolgreich eingesetzt, indem man die betreffenden Stellen direkt mit Honig einstreicht und mit einem Mulltuch abdeckt.

Die Heilkraft von Blütenpollen


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